Myofaszinale Triggerpunkttherapie2018-09-27T11:32:55+00:00

MYOFASZIALE TRIGGERPUNKT- THERAPIE

Quelle: Travell & Simons

DIE BEHANDLUNG

Die manuellen Techniken zur Deaktivierung der Triggerpunkte und zur Lösung des Bindegewebes werden ergänzt durch Grifftechniken aus der klassischen Massage und Manuellen Therapie.

IHRE MITARBEIT ALS PATIENT IST WICHTIG!

Die therapeutische Arbeit provoziert den Ihnen bekannten Schmerz. Dies ist oft unangenehm. Sie können und sollen die Behandlung jederzeit mit dem Wort „Stop“ unter- brechen, wenn es Ihnen zu viel werden sollte.
Nach der Therapie nehmen die Schmerzen in der Regel ab und die Beweglichkeit nimmt zu. Die behandelten Körperstellen können gerötet und ein bis drei Tage lang lokal schmerzhaft sein. Sie können den Heilungsprozess nachhaltig unterstützen, indem Sie das auf Sie zugeschnittene Übungsprogramm zuhause durchführen.

Myofasziale Triggerpunkte sind überempfindliche Stellen in der Muskulatur. Durch Druck auf diese Stellen können die dem Patienten bekannten Beschwerden ausgelöst werden
(to trigger = auslösen).
Dabei ist es eine typische Eigenschaft der Triggerpunkte, dass die Schmerzen ausstrahlen können. Beispielweise ist es möglich, dass Triggerpunkte in der Gesäßmuskulatur Schmerzen im gesamten Bein bis hinunter zum Fuß verursachen können. Medizinisch gesehen sind Triggerpunkte mikroskopisch kleine Zonen in einem Muskel, in welchem gewisse Muskelfaserabschnitte zusammengezogen, oder verklebt (verfilzt) sind und sich nicht mehr lösen können. Die verspannten Muskelfaserbündel führen dazu, dass der Muskel nicht mehr voll funktionsfähig ist.
Die Myofasziale Triggerpunkttherapie will die betroffenen Muskelstellen lösen und dadurch die lokale Durchblutung verbesseren und normalisieren. Dies ist in den meisten Fällen möglich, auch wenn die Triggerpunkte schon viele Jahre bestehen.

Wann sollten Sie darüber nachdenken, sich mit der Myofasziale Triggerpunkttherapie behandeln zu lassen? (mit und ohne Ausstrahlung in die Beine)

  • Rückenschmerzen
  • Kieferschmerze
  • Tinnitus und Schwindel
  • Kopf- und Nackenschmerzen
  • Knie- und Hüftschmerzen
  • Schulterschmerzen
  • Nach operativen Eingriffen am Bewegungsapparat
  • Chronische Schmerzzuständen
  • Bewegungseinschränkungen
  • Koordinationsstörungen

Verspannungen in der Muskulatur sind häufig verantwortlich für akute und chronische Schmerzen. In den Achtzigerjahren haben Dr. Janet Travell und Prof. David Simons aus den USA die Muskulatur ins Zentrum ihrer wissenschaftlichen Arbeit gestellt. Sie prägten den Begriff der „myofaszialen Triggerpunkte“, die sehr häufig als dominante Krankheitsfaktoren für Schmerzen, Bewegungs- und Funktionseinschränkungen sind.